Es gibt zahlreiche Gruppen, die versuchen, die Menschheit entweder großenteils oder ganz auszulöschen oder sie zumindest zu versklaven: Freimaurer, Bilderberger, Bertelsmann, Mormonen, Komitee der 300 und einige hundert weitere verfolgen diese Agenda. Es gibt keine Geheimgesellschaft, die die Menschen zu retten versucht. Am ehesten hat noch Papst Johannes Paul II. versucht, der Menschheit zumindest beizustehen. Mit ein bisschen Glück ist es ihm zumindest gelungen, denjenigen unter uns, die die Menschheit zu retten versuchen, ein wenig Zeit zu verschaffen. Im Folgenden lege ich einen Plan dar, wie wir die Menschheit vor der Vernichtung bewahren können. Vielleicht erscheint dieser Plan Ihnen verrückt, aber einen anderen gibt es bislang nicht. Diejenigen, die die Menschheit vernichten wollen, haben dafür gesorgt, dass es keine anderen Pläne gibt. Damit der folgende Plan Erfolg hat, brauchen wir Ihre Hilfe. Die Menschheit zu retten, wird nämlich nicht leicht sein.
Ich habe weltweit mit über zweitausend Menschen gesprochen und mehr als achttausend E-Mails erhalten. Weil ich mich so viel mit Krankheiten befasse, kenne ich mich auf diesem Gebiet recht gut aus, und ich versichere Ihnen, dass es geheime Labore gibt, in denen Krankheiten erfunden wurden und werden. Die Menschheit wird auch noch auf andere Weise angegriffen, aber der Weg über Krankheiten allein ist schon überaus wirkungsvoll. Die Menschheit braucht also Ihre Hilfe. Wenig zu tun, ist immer noch besser, als die Hände einfach in den Schoß zu legen.
Ich möchte hier einen gänzlich neuartigen Plan zur Erlangung von weltweitem Frieden darlegen. Gleich zu Anfang sei gesagt, dass dieser Plan nicht etwa auf der Vorstellung basiert, dass Jesus, höhere spirituelle Wesenheiten oder Außerirdische in Raumschiffen kommen werden, um uns zu retten. Ich weiß, dass ich mich damit wahrscheinlich nicht beliebt mache, aber mein Vorschlag basiert allein auf der Vorstellung, dass wir uns selbst retten können und müssen und dass wir durchaus selbst für Frieden sorgen können, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Der Mensch kann und muss den nächsten evolutionären Schritt machen, um das Maß an Intelligenz zu entwickeln, das Grundlage und Voraussetzung für den Weltfrieden ist.
Schauen wir uns einmal an, in welcher Verfassung die Erde heute ist. Für alles, was ich hier sage, gibt es zahlreiche Beweise im Internet. Ich selbst werde hier keine Beweise anbringen, weil diese negativ sind, der Plan hingegen positiv, aber wer das, was ich hier behaupte, belegt haben möchte, wird im Internet fündig.
Alles, was derzeit auf der Erde geschieht, geschieht allein wegen und durch Geld. Der Grund dafür, dass Geld eine so große Rolle spielt, liegt in der Macht, die es mit sich bringt. Auf das Leben derer, die von diesen Machenschaften betroffen sind, wird dabei wenig Rücksicht genommen. Pharmakonzerne beispielsweise entwickeln Medikamente, die zwar die Symptome lindern, aber nicht die Krankheit heilen. Viele Medikamente kosten in der Herstellung nur wenige Cent, werden aber für vierstellige Beträge verkauft. In den USA sterben jedes Jahr etwa 970.000 Menschen durch Medikamente, und kein einziger von ihnen müsste sterben. Überall auf der Welt müssen die Menschen einen Preis für Medikamente bezahlen, der ihre finanziellen Mittel weit übersteigt. Die Erdölkonzerne erschaffen künstliche Ölkrisen, fordern immer höhere Preise und senken so den Lebensstandard in den Ländern, in denen sie operieren. Und der amerikanische Präsident stiehlt Milliardensummen von Banken weltweit, um das Geld für eigene Zwecke zu verwenden.
Ein Großteil der Menschen, die in den USA sterben, stirbt nur deshalb, weil er zu einem Arzt gegangen ist. Die Umwelt wird mehr und mehr zerstört, und die Hauptschuld daran trägt Amerika, das sich weigert, wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen. Vielerorts auf der Welt werden in Regierungslaboren neue Krankheiten entwickelt, von denen einige schon jetzt überall auf der Welt auftreten. Das MMS vermag diese Krankheiten nicht immer einzudämmen; zumindest nicht mit den bislang erprobten Standardprotokollen. Mehrere Großkonzerne haben Weizen und andere Getreidesorten genetisch verändert und ihnen dadurch so gut wie alle Nährstoffe entzogen. Aus der Saat dieser genetisch veränderten Sorten – die wir heute bereits essen – keimt kein neues Getreide. Wir (die Welt) ernähren uns inzwischen von Getreide, das sich nicht fortpflanzen kann. Sollte es uns da wundern, dass es so wenige Nährstoffe enthält? Die Bauern können aus dem Getreide, das sie ernten, keine neue Saat gewinnen, sondern müssen Jahr für Jahr neues Saatgut kaufen. Ihr altes, genetisch unverändertes Saatgut dürfen sie nicht mehr verwenden; dies gehört zu den Bedingungen, zu denen die Bauern ihre Kredite bekommen. Somit bleibt ihnen nichts anderes übrig. Oft fällt die Ernte aus dieser Saat schlecht aus; viele tausend Höfe sind bereits durch die Großkonzerne zwangsversteigert worden. Über 30.000 indische Bauern haben aus Protest gegen das genetisch veränderte Getreide, das zu benutzen sie gezwungen wurden, Selbstmord begangen. Die amerikanischen Konzerne aber weisen jede Verantwortung dafür von sich.
Hunderte Millionen Dollar wandern in die Taschen der Konzerne, die den Irakkrieg unterstützen. All diese Millionensummen erfordern die Unterschrift des amerikanischen Präsidenten. Der Sauerstoffgehalt der Luft liegt heute bei etwa zwanzig Prozent. Ursprünglich betrug er über dreißig Prozent. In einigen Großstädten ist er auf nur fünfzehn Prozent gesunken – zwei Prozentpunkte weniger, und die ersten Menschen sterben. Derzeit werden weltweit über fünfzig Kriege geführt (die heute „bewaffnete Konflikte“ heißen). Viele Hundertmilliarden Dollar werden durch den Verkauf von Waffen erzielt, mit denen Menschen getötet werden. Seit achtzig Jahren stoppt die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) nun schon jede neue Methode, die Krebs tatsächlich zu heilen vermag, und sperrt die Verantwortlichen ein oder tötet sie. Dies gilt auch für Heilmittel gegen andere Krankheiten. Auch hierfür finden sich im Internet Beweise. Die FDA ist für mehr Todesfälle als Hitler verantwortlich, denn während Hitler „nur“ zweiundfünfzig Millionen Menschen auf dem Gewissen hat, ist die Behörde für den Tod vieler Hundertmillionen Menschen verantwortlich. Diese Aufzählung fortzuführen, ist müßig. Ich denke, ich habe genügend Informationen zusammengetragen, um meinen Standpunkt deutlich zu machen.
All diese Ungerechtigkeiten gehen auf Menschen zurück, die die Gier nach Geld und Macht treibt. All die oben beschriebenen Übel beruhen auf der Gier nach Geld und Macht. Ich sage es nicht gern, aber noch lässt sich der Mensch nicht ändern, weil sich die Situation vorerst nicht ändern lässt. Ich weiß, dass mehrere tausend Organisationen versuchen, die Dinge zu ändern, und dass viele tausend weitere zumindest theoretisch erwägen, was man tun könne – aber die Situation selbst kann man nicht ändern. Hier und da mag sich vielleicht kurzzeitig etwas verändern, aber nach einigen Jahren kehrt man auch hier zum alten Schema zurück. Je mehr Geld ein Mensch oder ein Unternehmen hat, desto größer wird die Gier nach mehr davon.
Wie also können wir wahren Frieden über die Welt bringen, ohne einfach nur Krieg zu verhindern, sondern indem wir die Menschheit in eine friedvolle, verständnisvolle Gesellschaft verwandeln? Schauen wir uns zunächst einmal an, wie diese von Gier und Tod beherrschte Situation überhaupt entstehen konnte. Gier, Folter, Tod, Zerstörung, Krieg – das alles ist nie weniger geworden. Immer wieder bekommen wir zu hören, dass alles besser wird, dass die Zivilisation voranschreitet und die Medizin Fortschritte macht, aber das alles ist nicht wahr. Bei der Behandlung von Krebs beispielsweise verwenden wir heute noch dieselben medizinischen Methoden wie vor hundert Jahren. Die Pharmakonzerne haben erfolgreich die Verbreitung wahrer Heilmittel unterbunden, damit sie weiter ihre Medikamente verkaufen können. Dennoch sind diese Konzerne nur ein kleiner Teil des Problems. Was also verantwortlich ist für diese von Tod und Gier beherrschte Situation auf Erden ist schlicht Grausamkeit.
Haben Sie sich je einen neuen Computer oder ein neues Notebook gekauft? Die meisten von uns haben das, also haben vermutlich auch Sie sich im Laufe der Zeit zumindest einen neuen Rechner zugelegt. Somit werden Sie das folgende Beispiel höchstwahrscheinlich verstehen:
Würden Sie einen neuen Computer einrichten, indem Sie falsche oder sinnlose Daten einlesen? Würden Sie anstelle Ihrer Buchhaltungssoftware etwa ein fünf Jahre altes Computerspiel installieren? Würden Sie anstelle Ihres Programms zum Erstellen technischer Zeichnungen ein sechs Jahre altes Programm zum Erstellen von Cartoons installieren? Nun, genau dies geschieht seit 100.000 Jahren mit unseren Kindern.
Auch das, was ich im Folgenden sage, ist belegbar, und dieses Mal werde ich auch Beweise anbringen. Das kindliche Gehirn durchläuft eine Entwicklungsphase, bevor es sich „schließt“. Diese Phase dauert bei den meisten Kindern etwa sechs Jahre. Während dieser ersten sechs Jahre seines Lebens glaubt ein Kind alles, was man ihm erzählt. Erst nach sechs Jahren beginnt es, alles, was es lernt, zu bewerten, wobei es die Erfahrungen der ersten sechs Lebensjahre heranzieht. Fragen Sie einen Arzt – das Gehirn verändert sich und schließt seine Entwicklung nach etwa sechs Jahren ab. Das geht aus zahlreichen Studien hervor.
Jede Kultur ist ein Produkt dessen, was Kinder während der ersten sechs Lebensjahre lernen. Natürlich lernen sie auch noch mit zehn, zwölf oder fünfzehn Jahren und überhaupt ihr Leben lang, aber das, was sie in den ersten sechs Jahren lernen, werden sie nie in Frage stellen. Und das meiste von dem, das sie später lernen, untermauert das Gelernte nur. Ein Kind wird auch mit sechs oder zehn noch belogen. Man zeugt ein Kind, erzählt ihm Lügen, bis es zehn Jahre oder älter ist, und wundert sich dann, warum es sich als Teenager so merkwürdig und verantwortungslos verhält. Niemand stellt dies in Frage. Als ich in einer Elterngruppe vorschlug, den Kindern Wahrheiten zu vermitteln, waren die Erwachsenen entsetzt darüber, dass ihre Kinder nichts über Elfen, Trolle, den Weihnachtsmann und den Osterhasen lernen sollten. Danach wollte man mich nicht länger in der Gruppe, aber ich fühlte mich dennoch bestärkt, als zwei Elternteile sich fragten: „Du liebe Güte, was haben wir bloß getan?“ Sie gingen, als ich ging.
Kinder zu belügen wird schon seit so vielen tausend Jahren praktiziert, dass niemand mehr erkennt, welchen Schaden das anrichtet. Etwas aber muss für die von Gier und Tod beherrschte Situation auf der Erde verantwortlich sein; sie hat sich nicht rein zufällig ergeben. Es gibt immer eine Ursache für eine gegebene Situation. Der Hauptgrund dafür, dass niemand diese untragbare Situation als solche erkennt, besteht darin, dass unseren Kindern nicht beigebracht wird, logisch zu denken. Die Fähigkeit, logisch zu denken, kann nach dem zehnten Lebensjahr nicht mehr vermittelt werden. In einem Geist, der schon von Märchen, Weihnachtsmännern und Osterhasen belagert wird, ist für Logik kein Platz mehr. Wäre dies der Fall, dann würde nicht seit zweitausend Jahren im Namen des Christentums getötet werden, denn das ist ganz bestimmt nicht logisch. Die Logik, die derzeit bei Politikern und Militärs vorherrscht, bezeichne ich als „Weihnachtsmannlogik“, weil es die Art von Logik ist, die diesen Menschen während ihrer Weihnachtsmannjahre beigebracht wurde.
Das Schlimmste, was in unserer Kultur vor sich geht, ist, dass uns wie unseren Kindern beigebracht wurde und wird, dass es vollkommen richtig ist zu lügen. Solange Kinder klein sind, glauben sie Lügen, weil ihre Eltern es so wollen. Es macht ihnen das Leben leichter, wenn sie tun, was die Eltern wollen. Wenn sie älter werden, glauben sie Lügen, weil es ihnen nach wie vor das Leben leichter macht. Sie sind überzeugt davon, dass es richtig ist, Lügen zu glauben, so wie es schon während der ersten zehn Lebensjahre von ihnen erwartet worden ist. Das ist der Grund dafür, warum ein Präsident an die Macht gelangen kann, der die schlechteste Wahl darstellt. Das ist der Grund dafür, warum die Menschen fast immer jemanden wählen, der ihnen letztlich schadet. Tief im Innern eines jedem von uns steckt die Überzeugung, dass es richtig ist, Lügen zu glauben. Doch wir haben immer die Wahl. Wir können eine Lüge glauben oder aber ihr auf den Grund gehen. Die wenigsten gehen einer Lüge auf den Grund; sie glauben sie einfach, weil sie glauben, dies sei der richtige Weg. Deshalb lassen die Menschen es zu, dass ihre Kinder geimpft werden oder alle möglichen Medikamente gegen ADHS erhalten; deshalb lassen sie sich bei Krebs bestrahlen. Es ist richtig, die Lüge zu glauben – warum also sollte ich ihr auf den Grund gehen? Deshalb sterben in den USA jährlich 970.000 Menschen durch Medikamente. Und deshalb werden jetzt in diesem Moment weltweit über fünfzig „bewaffnete Konflikte“ ausgetragen.
Erkennen Sie allmählich, warum die Welt so aussieht, wie ich sie oben im dritten Absatz beschrieben habe? Es gibt derzeit niemanden auf der Erde, der in Fakten denkt. Alle glauben an Lügen und halten hartnäckig an ihnen als Teil ihres Denkens fest. Deshalb nutzen manche Menschen andere derart rigoros aus und zerstören ihr Leben, nur um an Geld zu gelangen. Und deshalb stecken Eltern ihre Kinder in Krebskliniken, um sie dort bestrahlen und quälen zu lassen, obwohl die Erfolgsquote dieser Tortur gerade einmal 2,3 Prozent beträgt. Diese Kinder würden länger und besser leben, wenn man sie zu Hause ließe. Aber wenn die Menschen denken könnten, würden all diese Kinder ja ohnehin geheilt werden. Die Menschen aber können nicht denken. Die ganze Welt ist ein Produkt von Menschen, die es für vollkommen richtig halten, Lügen zu glauben, und die diese Lügen zu einem Teil ihres Denkens machen, an dem sie ihr Handeln ausrichten. Ein weiteres Beispiel: Eltern ziehen dutzende Lügen heran, um zu rechtfertigen, dass sie ihre Kinder impfen lassen. Impfstoffe aber sind Giftstoffe, die den Kindern ihr Leben lang Probleme bereiten. Die Menschen glauben, dass das Weltbild, das ihnen im Alter von drei Jahren vermittelt wurde, das einzig richtige sei. Sie lassen es vielleicht zu, dass dieses Weltbild dann und wann ins Wanken gerät, aber tief in ihnen allen steckt auf ewig die Überzeugung, dass die Informationen des dreijährigen Kindes nach wie vor richtig sind. Als ihnen diese Informationen vermittelt wurden, waren sie für das Kind eine unanfechtbare Wahrheit, und von dieser Überzeugung werden sie sich niemals wirklich lösen können, auch wenn man ihnen später andere Informationen gibt.
Wussten Sie, dass alle Kinder bis zu ihrem sechsten Lebensjahr einen Intelligenzquotienten zwischen 180 und 220 besitzen? Falls Sie mit diesen Zahlen nichts anfangen können: Ein derart hoher IQ übersteigt den eines Genies bei Weitem. Jede Mutter weiß, dass ihr Kind extrem intelligent ist. Eine Mutter sieht dies, andere meistens nicht. Doch im Laufe von sechs Jahren verlieren die meisten Kinder, abhängig von ihrer Erziehung, diesen IQ. Ein Bekannter von mir wusste dies und berücksichtigte dieses Wissen bei der Erziehung seines Sohnes, und so erlangte sein Sohn schließlich einen IQ von 180. Mit zwei Jahren brachte er seinem Sohn bei, was Integrität ist. Der Sohn arbeitete später für eine sehr korrupte Regierungsbehörde, die er in jahrelanger Arbeit bereinigte. Er deckte Skandale auf und sagte vor dem Kongress aus. Er schaffte es, die Korruption in der Behörde auszumerzen und sämtliche Führungskräfte zu entlassen. Die amerikanische Regierung mag solche Querulanten nicht und versuchte achtzehn Jahre lang, dem Mann den Job wegzunehmen und seinen Ruf zu zerstören, doch er war der Regierung immer einen Schritt voraus. Sie mobilisierte die geballte Kraft des amerikanischen Rechtssystems bis hinauf zum US-Vizepräsidenten, und sie versagte kläglich damit. All das kann ein wenig Intelligenz gepaart mit der Fähigkeit, nicht zwangsläufig jede Lüge zu glauben, bewerkstelligen. Die Welt braucht solche Menschen.
Alle Kinder können so erzogen werden, dass sie mit sechs Jahren über einen IQ von 180 oder mehr verfügen. Bei über 100.000 Kindern ist dies bereits geschehen – es ist also keine Theorie, sondern eine bewiesene Tatsache. Im Folgenden lege ich dar, wie das funktioniert und wo diese Kinder mit dieser Methode erzogen wurden, aber vorher möchte ich Ihnen noch ein wenig Hintergrundwissen geben. Sprechen wir über die Evolution. Manche glauben an die Evolution und manche nicht. Letztere sehen im Standpunkt des Intelligent Design den bibeltreuen Weg und in dem der Evolution den gottlosen Weg. Dabei lassen sie eine intelligente Evolution gänzlich außer Acht. Warum aber sollte die Evolution nicht von einer Intelligenz gesteuert werden? Für mich jedenfalls ist eine auf Intelligenz beruhenden Evolution die einzig mögliche Evolution. Doch ich möchte mich nicht in diesen Streit einmischen. Was also ist Evolution? Im Grunde nichts weiter als Lebewesen, die sich allmählich verändern und so ihre Überlebenschancen steigern und das Leben mehr und mehr zu schätzen wissen. Mit dieser Definition im Hinterkopf sollten wir, die Menschheit, nun in unserer Entwicklung einen intelligenten Schritt nach vorn machen. Wir sind intelligent, warum also tun wir diesen Schritt nicht? Wir können es doch.
Wie tun wir das? Nun, beginnen wir damit, unsere Kinder so zu erziehen, dass sie ihren IQ zwischen 180 und 220 behalten. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle Menschen einen Intelligenzquotienten von über 180 haben. Selbst ein weniger intelligentes Kind wird im Durchschnitt immer noch einen IQ von 180 haben – achtzig Intelligenzpunkte mehr, als heutige Kinder durchschnittlich aufweisen, und immer noch vierzig Punkte über dem eines Hochbegabten. In einer Welt, in der Kinder einen IQ von über 180 haben, nie eine Lüge glauben mussten und wissen, dass es falsch ist, eine Lüge zu glauben, würde es keinen Krieg mehr geben und würden die Menschen sich nicht gegenseitig umzubringen versuchen. Sie besäßen die Intelligenz, die Umwelt zu retten und überhaupt alle Maßnahmen zu ergreifen, um das Überleben der Menschheit sicherzustellen. Ich möchte wirklich nicht angeben, aber derzeit gibt es meines Wissens keinen besseren Plan zur Rettung der Menschheit. Schauen Sie sich um – Millionen Menschen sind krank und sterben. Und dutzende der Krankheiten, an denen sie leiden, können bis zu den Laboren der Regierung zurückverfolgt werden. Es ist nicht leicht, eine ganze Spezies zu vernichten, aber es gibt immer Leute, die es versuchen.
Die großen Religionen geben zwar vor, einen Plan zur Rettung der Menschheit zu haben, aber dieser Plan besteht lediglich darin, auf die Rückkehr eines Gottes zu warten. Das ist kein Plan, das ist Selbstmord. Es ist jetzt 2.000 Jahre her, dass die Christen auf den Plan traten, und während dieser Zeit hatte der Massenmord im Namen des Christentums nie länger als zwanzig Jahre Pause. In Afrika und anderswo wird nach wie vor gemordet; nur in den Industrienationen hat das direkte Töten aufgehört. Hier hat man sich auf Medikamente und andere raffinierte Methoden verlegt.
Vielleicht glauben Sie lieber die Lüge, der zufolge wir alle völlig sicher seien und keinerlei Probleme hätten. Diese Lüge können Sie ein Leben lang glauben, durch sie werden Sie glücklich bleiben und glücklich sterben. Aber diese Lüge wird die Menschheit nicht vor dem Übergriff derer bewahren, die versuchen, uns zu töten. Wir brauchen Ihre Hilfe, aber helfen können Sie nur dann, wenn Sie den hier dargelegten Tatsachen ins Auge sehen. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Stattdessen im Folgenden der Rest meines Friedensplans, wobei das übergeordnete Ziel darin besteht, die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren. Vielleicht erleben Sie oder selbst Ihre Kinder diese Auslöschung nicht mehr, aber sie ist unausweichlich, wenn wir nicht einschreiten. Derzeit verfügt die Menschheit noch nicht über das Maß an Intelligenz, das zum Überleben als Spezies nötig ist. Wenn der Mensch nicht in der Evolution den nächsten intelligenten Schritt tut, wird er nicht überleben. Um als Spezies zu überleben, sind wir einfach zu sehr geprägt von Tod, Folter und Ignoranz.
Dabei ist diese Intelligenz dem Menschen seit Urzeiten angeboren, aber ob nun aus Versehen oder aufgrund übler Machenschaften hat der Mensch sich für die Lüge entschieden und zerstört mittels Trug und Täuschung mindestens die Hälfte der Intelligenz seiner Kinder, bevor diese das Alter erreichen, in dem sie anfangen, Verantwortung zu übernehmen. Die Lügen tragen aber nur einen Teil der Schuld am Intelligenzverlust des Kindes. Auch durch Folgerungen büßt es Intelligenz ein. Wenn Sie einem Kind gegenüber andeuten, dass es zu klein sei, um etwas zu verstehen, oder wenn Sie ihm etwas erlauben, das es sich als Erwachsener nicht mehr erlauben sollte, dann schließt das Kind daraus, dass es nicht klug genug ist bzw. etwas auch als Erwachsener noch darf. Wenn Sie zulassen, dass ein Kind sich unverantwortlich verhält, bringen Sie ihm damit automatisch bei, dass es nicht verantwortungsvoll ist und es auch nicht sein kann. Wenn das Kind dies erst einmal glaubt, dann bewegt es sich künftig auf dieser Intelligenzebene.
Wir würden selbst dann nicht überleben, wenn unsere Feinde den Versuch, uns zu töten, aufgäben, was nicht sehr wahrscheinlich ist. Wie schon gesagt, hat der Mensch im 20. Jahrhundert mehr Menschen umgebracht, als in allen Jahrhunderten davor zusammengenommen, und daran hat sich im 21. Jahrhundert nichts geändert. Mit unserem heutigen Intelligenzstand, der Unfähigkeit zu denken und der Bereitschaft, Lügen zu glauben, werden wir es einfach nicht schaffen. Mit unserer derzeitigen Intelligenz können wir nur hoffen, dass zumindest ein paar Menschen überleben, um wieder ganz von vorne anzufangen. Früher oder später wird die große Naturkatastrophe, die schon überfällig ist, die gesamte Menschheit ausmerzen, sofern wir uns nicht vorbereiten. Wenn wir den oben erwähnten evolutionären Schritt nicht machen, wird die Menschheit vielleicht noch weitere 500 oder 1.000 Jahre existieren, aber nicht länger. Und vielleicht bleiben uns auch nur noch 200 Jahre, wer weiß?
Eine Sache möchte ich noch ansprechen. Selbst wenn es all diese schrecklichen Dinge, die ich aufgeführt habe, nicht gäbe, müsste der Mensch den nächsten Schritt in der Evolution machen und eine höheres Maß an Intelligenz erreichen. Der Mensch hat bereits bewiesen, dass er auf seiner derzeitigen niedrigen Intelligenzstufe kaum zu überleben vermag; bislang war es reine Glückssache, dass wir überlebt haben. Viele Jahre lang befand sich die Erde am Rande der Zerstörung. Es sprach sicherlich nicht für ein hohes Maß an Intelligenz, dass das Fortbestehen der Erde vom Willen einer Handvoll Menschen abhing. Mein Teilhaber und Freund flog drei Jahre lang die amerikanische Ostküste entlang bis hinunter nach Kuba. Er und der Pilot des Flugzeugs hatten die Befugnis, durch das gleichzeitige Drücken von zwei Knöpfen sämtliche an der amerikanischen Ostküste stationierten Raketen auf die Russen abzufeuern. Der Fortbestand der Welt hing von ihm und einigen wenigen anderen Personen ab. Man mag sich fragen, ob der Präsident dies nicht hätte autorisieren müssen, und die Antwort lautet nein. Damals war man der Meinung, dass nicht genug Zeit bliebe, um die Erlaubnis des Präsidenten einzuholen, wenn die Russen ihre Raketen erst einmal abgeschossen hätten. Hätte Amerika erst auf die Erlaubnis des Präsidenten warten müssen, dann hätte es den Krieg verloren. Es war reines Glück, dass keiner dieser Männer den Knopf gedrückt hat.
Vor ungefähr sechzig Jahren forschte ein Mann namens Glenn Doman gemeinsam mit seiner Frau an Methoden, mit denen sich Hirnschäden bei Kindern behandeln ließen. Anfangs gingen auch sie so vor, wie Ärzte noch heute bei Hirnschäden vorgehen. Für gewöhnlich funktioniert bei Kindern mit einer solchen Schädigung ein Bein oder ein Arm nicht richtig oder die Sprachfunktion ist eingeschränkt. Die Behandlung besteht darin, das betroffene Körperteil zu trainieren und das Kind dazu zu bringen, diese Übung selbstständig durchzuführen. Die Methode ist nicht sonderlich effektiv. Um es kurz zu machen: Glenn und seine Frau stellten fest, dass das Trainieren des betroffenen Körperteils nicht die Lösung war. Stattdessen trainierten sie das Gehirn der Kinder, und die Patienten überwanden nach und nach die Schädigung. Die Methode der beiden Forscher war sehr wirkungsvoll, und den meisten ihrer hirngeschädigten Patienten konnten sie helfen. Auch bei vielen Erwachsenen mit einem geschädigten Gehirn hatte die Methode Erfolg.
Es ist kaum zu glauben, aber ihre Methode setzte sich in den USA nie durch, obwohl sie in über dreißig Ländern weltweit praktiziert wird. Es gibt zu viele Ärzte, die sich nicht von ihren eigenen kostbaren Theorien trennen wollen. Während in den USA viele tausend Kinder keine oder nur verhaltene Fortschritte machten, heilte Glenn anderswo tausende kleine Patienten. Er hat auch vielen tausend Erwachsenen, deren Gehirn durch Infarkt oder Unfall geschädigt wurde, helfen können. Was wieder einmal beweist, dass Fachleute eines bestimmten Gebiets nicht zwangsläufig eine Idee aufgreifen, nur weil sie funktioniert. Auch ich bin in den Kreisen der Kinderpsychiatrie auf Widerstand gegenüber Glenn Domans Methode gestoßen. Während er viele tausend Kinder mit Hirnschäden heilte, entdeckte Glenn zugleich neue Wege, den Kindern Wissen zu vermitteln. Damit schaffte er es, Kindern hundertmal schneller etwas beizubringen, als dies auf herkömmliche Weise erreicht werden kann. Es sind nicht nur viele hundert, sondern viele tausend Kinder, die mit drei Jahren bereits sechs Sprachen beherrschten. Zudem lernten sie Geografie und Mathematik – und das, bevor sie auch nur die Fingerfertigkeit entwickelt hatten, ihren Namen zu schreiben.
Auf der Website www.gentlerevolution.com erfahren Sie, wie Sie Ihrem Kind in den ersten drei Lebensjahren sechs Sprachen sowie Mathematik und Geografie beibringen können. Alle Eltern können dies tun und ihren Kindern mit dieser neuen Bildungsmethode ein sehr viel besseres Leben bescheren. Die Kinder, von denen hier die Rede ist, haben mit sechs Jahren schon einen Hochschulabschluss. Ihr Charakter unterscheidet sich positiv von dem Gleichaltriger. Dabei verstehen sie sich aber dennoch gut mit anderen Kindern und spielen ganz normal. Sie empfinden meist mehr Zuneigung zu ihren Eltern, auch als Teenager noch. Sie werden nicht aufmüpfig, dafür sind sie einfach zu intelligent. Damit hat die Menschheit eine Methode in der Hand, um in der Evolution den nächsten Schritt zu tun – Intelligenz.
Meiner Meinung nach braucht es aber mehr als nur die Informationen der oben genannten Website. Die Site liefert die Technik, doch einige Punkte wurden außer Acht gelassen. Bevor Sie also die – durchaus wichtige – Technik lernen, möchte ich auch noch ein paar andere für die Erziehung wichtige Aspekte anbringen. Ich empfehle, die Wahl der Religion den Kindern selbst zu überlassen, anstatt ihnen die der Eltern aufzuzwingen. Lassen Sie den Kindern die Freiheit zu wählen; bringen Sie sie nicht mit einer Religion in Kontakt, bis sie selbstständig denken können und genügend Informationen erhalten haben, um selbst eine Wahl zu treffen. Das halte ich für den einzig fairen Weg, sein Kind zu erziehen. Auch die Evolutionstheorie hat meiner Meinung nach bei der Erziehung nichts verloren, damit die Kinder ihre Wahl später wirklich unabhängig treffen können.
Die auf www.gentlerevolution.com dargelegte Erziehungsmethode vermittelt einem Kind ein umfangreiches Wissen, aber dennoch finden sich einige Lücken. Ich bin offen für Diskussionen darüber, welche Art von Wissen tatsächlich Wissen ist und nicht einfach nur ein Ausdruck unserer eigenen Unzulänglichkeiten, die wir unseren Kindern aufzuzwängen suchen. Wir sollten ihnen so viel Freiheit wie möglich lassen, damit sie letztlich eigenständig entscheiden und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Schließlich sind unsere Bibliotheken voll mit Wissen und Weisheit. Unsere Kinder werden diese Informationen besser zu nutzen wissen als alle Menschen vor ihnen. Lassen Sie mich also der Methode von www.gentlerevolution.com noch eines hinzufügen; und auch dieser Aspekt sollte meiner Ansicht nach in Schulen und zu Hause Anwendung finden. Leider wird dies wohl kaum geschehen.
Ein geistiges Programm zur Förderung des logischen Denkens – meiner Meinung nach sollte dieses Programm in sämtlichen Schulen angewandt werden. Auch Erwachsene könnten davon sicherlich profitieren. Ich lege es Ihnen hier dar, damit Sie sehen, von welchem Nutzen es für die Menschheit sein kann.
Jeder kann denken. Das ist beinahe wahr, doch nur, weil man denken kann, heißt das nicht, dass man auch jedes Problem lösen kann. Dieses Programm befasst sich damit, wie man richtig denkt und welche Werkzeuge einem dafür zur Verfügung stehen. Das Programm selbst ist weiter unten aufgeführt; zunächst aber sollten Sie erfahren, wie Sie es richtig anwenden. Informationen, die ein Erwachsener und natürlich auch Kinder haben sollten, werden dadurch erinnert, dass wir uns mit ihnen vertraut machen. Je öfter Sie eine Information lesen oder hören, sie wiederholen und sich mit ihr auseinandersetzen, desto besser können Sie Gebrauch davon machen. Es ist die Vertrautheit mit einer Information, die dafür sorgt, dass wir sie verstehen und anwenden können.
Die folgenden Informationen sollten Sie als Denkgrundlage für alle weiteren Informationen und Lebenssituationen verinnerlichen. Lesen Sie sie immer wieder, bis sie Teil Ihres Denkapparats geworden sind. Kinder wie Erwachsene gehen dabei gleichermaßen vor – sie wiederholen die Informationen.
Die Menschen kennen den Unterschied zwischen Glaube und Wahrheit nicht. Vielleicht sind Sie der Meinung, dass Sie und die meisten Ihrer Bekannten diesen Unterschied sehr wohl kennen. Aber warum gibt es dann so viele unterschiedliche Religionen und politischen Ideologien auf der Welt? Der Grund ist einfach: Weil die Menschen denken, dass das, woran sie glauben, die Wahrheit sei. Während ich dies hier schreibe, toben weltweit über fünfzig Kriege. Diese Kriege werden geführt, weil Menschen für etwas kämpfen, an das sie glauben und das sie für wahr halten. Würden sich all diese Menschen den Sachverhalt 1 zu Herzen nehmen, würde es maximal noch drei Kriege geben, vielleicht sogar gar keinen mehr.
Bislang ist mir niemand begegnet, der nicht die eine oder andere Überzeugung hegt, die er für absolut wahr hält und nach der er handelt. Und ich kenne niemanden, dessen Leben sich nicht verbessern würde, wenn er sich an den Sachverhalt 1 hielte. Die meisten Streitereien zwischen Eheleuten könnten damit beigelegt werden, und so gut wie niemand würde mehr vor Gericht ziehen.
Was ist Wahrheit? Im praktischen, alltäglichen Sinne ist all das Wahrheit, was faktisch bewiesen werden kann. Ein solcher Beweis genügt jedem Gericht. Das ist ganz einfach: Wenn etwas wahr ist, gibt es Beweise in Form von Logik, unterzeichneten Dokumenten, Zeugen oder den eigenen Augen. Oder etwas funktioniert und beweist sich dadurch selbst.
Lesen Sie Sachverhalt 1 so lange, bis Sie ihn so sehr verinnerlicht haben, dass er Ihnen gänzlich vertraut ist. Wenn Sie ein religiöser Mensch sind, sollten Sie bedenken, dass das, was Sie glauben, zwar wahr sein kann, aber nicht sein muss. Solange Sie dies beherzigen, werden Sie niemals anderen Ihre Ansichten aufzudrängen versuchen oder um Ihres Glaubens willen töten, so wie viele Religionsanhänger es derzeit tun.
Zunächst klingt Sachverhalt 2 wie ein Glaubenssatz. Doch in Wahrheit ist er das Ergebnis einer unfehlbaren Logik. Hier einige Beispiele: Wenn ich in meinem Garten keine Ordnung halte, verwildert er. Wenn ich mein Wohnzimmer aufräume, habe ich ein ordentliches Wohnzimmer. Wenn ich zu viele Süßigkeiten esse, werde ich dick. Wenn ich meine Schwester ärgere, werde ich dies irgendwann ausbaden müssen. Wenn ich ein Fahrrad stehle, werde ich in eine unangenehme, stressige Lage geraten, die mich auch, wenn ich nicht gefasst werde, noch Jahre später belastet.
Sachverhalt 2 ist all die Jahrhunderte hindurch von unzähligen Menschen bestätigt worden. Die Praxis hat ihn bewiesen. Da so viele Menschen ihn am eigenen Leib erfahren haben, kann man für das alltägliche Leben davon ausgehen, dass er wahr ist.
Mein Sohn erfuhr mit vier Jahren, was das heißt. Meine Frau bemerkte, dass ein Vierteldollar von ihrer Kommode verschwunden war. Sie bat mich herauszufinden, ob eines der Kinder ihn genommen hatte. Als ich meinen Sohn fragte, schüttelte er den Kopf und sagte nein, er habe das Geld nicht genommen. Ich fragte erneut, und wieder stritt er es vehement ab. Aber da war etwas in seinen Augen. „Du fühlst dich schon den ganzen Tag schuldig deswegen, oder?“, fragte ich ihn. Sofort gab er klein bei und fing an zu weinen. „Ja“, schniefte er und nickte.
In diesem Fall war das Schuldgefühl die unmittelbare Folge, aber damit wäre es nicht ausgestanden gewesen. Mein Sohn hatte Glück, dass er überführt wurde. Es war nur ein Vierteldollar, keine große Summe. Aber für ihn hatte die Sache Gewicht. Die Folgen hätten ihn noch Monate später eingeholt.
Jemand, der eine Bank überfällt, kommt ungestraft davon, wenn er geschickt vorgeht – eine so dumme wie falsche Aussage. Ab dem Moment, in dem der Betreffende aus der Bank tritt, ist die ganze Welt sein Feind. Eine Folge besteht darin, dass andere Menschen nach ihm suchen. Bei jedem Klopfen muss er damit rechnen, dass sie vor seiner Tür stehen. Er wird wahrscheinlich sein Leben lang nicht mehr unbeschwert sein können. Bei allem, was er sagt, muss er den Raubüberfall im Hinterkopf behalten. Jedesmal, wenn er den Mund aufmacht, muss er sich fragen, ob er lieber lügen oder die Wahrheit sagen soll. Sein Leben und jeder Gedanke werden von der Tat beeinflusst werden.
Die Programmierung, aus der heraus Sie jede Situation betrachten sollten, lautet: „1) Wie sieht die Wahrheit aus, und 2) welche Folgen wird mein Handeln nach sich ziehen?“
Es wird viel darüber diskutiert, wie sich etwas manifestieren lässt. Manifestieren bedeutet, dass man allein durch positives Denken etwas geschehen lassen kann – oder zumindest glauben das viele Menschen. Es gibt zahllose Geschichten über Dinge, die durch „positives Denken“ zustande gekommen sein sollen. In den vergangenen hundert Jahren sind viele hundert Bücher zu diesem Thema geschrieben worden, aber bei Weitem die meisten stammen von den Blumenkindern, die kein Interesse daran hatten, zu arbeiten. In all diesen Büchern geht es darum, wie man Geld, Haus, Auto und vieles mehr „herbeidenken“ kann.
Ich habe erlebt, wie Menschen ihr ganzes Leben mit dem Versuch zugebracht haben, Geld, Job und vieles andere zu materialisieren. Sie alle versagten auf ganzer Linie und führten ein armseliges Leben. Lassen Sie mich erklären, wie man positives Denken richtig anwendet, um sich ein erfülltes Leben zu schaffen, und entscheiden Sie dann selbst, ob ich falsch liege: Denken Sie morgen früh, bevor Sie aufstehen, an all die Dinge, die Sie für den Tag geplant haben, und überlegen Sie sich für jedes der Dinge einen positiven Ausgang. Stellen Sie sich den idealen Ausgang all der Unternehmungen vor, die Sie in den kommenden vier Wochen geplant haben. Führen Sie sich vor Augen, wie Sie sich die Dinge wünschen und wie Sie sich körperlich fühlen möchten. Haben Sie diese positiven Gedanken erst einmal „installiert“, können Sie immer dann, wenn im Laufe des Tages ein negativer Gedanke aufkommen sollte, auf Ihre positive Gedankenschöpfung zurückgreifen. Vielleicht haben Sie morgens an Ihre Gesundheit gedacht. Sie haben im Geiste gesehen, dass Sie sich großartig fühlen, und plötzlich überkommt Sie der Drang, in einen Naturkostladen zu gehen und endlich die Vitamine zu kaufen, die zu nehmen Sie sich schon seit zwei Jahren vorgenommen haben. Somit haben die positiven Gedanken, die Sie erschaffen haben, Sie in eine positive Stimmung versetzt, die zu einer positiven Handlung führte. Vielleicht befindet sich in dem Naturkostladen auch jemand, dessen Unterbewusstsein sich in Ihres „einhakt“, und in einer Ecke des Ladens treffen Sie schließlich auf diesen Menschen und beginnen ein Gespräch mit ihm – gut möglich, dass sowohl er als auch Sie die Absichten des jeweils anderen unterbewusst erfasst haben.
Verstehen Sie? Die positiven Gedanken haben positive Bilder entstehen lassen. Die Gefühle und Ideen, die aus den positiven Gedanken heraus entstanden sind, haben zu positivem Handeln geführt. Diese Handlungen, zum Beispiel Vitamine kaufen und zu sich nehmen, können Sie gesünder machen und Ihr Lebensgefühl verbessern. Aber nichts von alldem ist geschehen, weil Sie gedacht haben. Es ist erst geschehen, als Sie gehandelt haben.
Der Autor des Buches „Denke nach und werde reich“ hat etwas getan – er hat ein Buch geschrieben. Es gibt eine ganze Reihe von Büchern, die einem erklären, wie man sich reich denken kann. Dem Autor jedenfalls scheint das gelungen zu sein, und das Prinzip klingt ja auch wunderbar. Etwas fürs Nichtstun zu bekommen, ist immer eine angenehme Vorstellung. Aber die Menschen, die das Buch lasen, schienen nicht so viel Erfolg zu haben. Natürlich hieß es gleich, sie hätten nicht fest genug daran geglaubt. So erklärte man sich, warum es zwar den Autor, nicht aber die übrigen 99,9 Prozent der Menschheit reich gemacht hat.
Die Geisteskraft einiger weniger Menschen reicht zwar für „Taschenspielertricks“ aus, doch die „wahre Magie“ erfordert Handeln. Sofern es Ihnen hilft, fest an etwas zu glauben, um etwas Konkretes zu erreichen, kann der Glaube Ihnen tatsächlich weiterhelfen. Aber es gibt keinerlei Beweise dafür, dass glauben oder denken direkt etwas bewerkstelligen kann. Auf jedes Beispiel dafür kommen viele tausend Gegenbeispiele, bei denen denken oder glauben nicht geholfen haben. 20.000 Menschen in Nagasaki haben am Abend vor dem Atombombenabwurf geglaubt, sie würden nach Hause gehen und zu Abend essen, doch sie gingen nicht, sie starben. Millionen Menschen glauben an eine der vielen hundert verschiedenen Religionen, aber das macht keine dieser Religionen zu einer Wahrheit (wenn es sie auch nicht falscher macht).
Ich gebe zu, dass es manchmal durchaus gelingen mag, etwas zu manifestieren. Man kann bis zu einem gewissen Grad Menschen geistig beeinflussen. Manchem mag es sogar gelingen, andere dazu zu bewegen, ihm etwas zu geben, aber das Leben ist ein Tauschgeschäft. Wenn Sie etwas geschenkt bekommen, dann stört dies das Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Mit dem Manifestieren von Dingen hat niemand langfristig Erfolg.
Die Programmierung, aus der heraus Sie jede Situation betrachten sollten, lautet: „1) Wie sieht die Wahrheit aus, und 2) welche Folgen wird mein Handeln nach sich ziehen? 3) Ist das, was ich durch mein Handeln entstehen lasse, positiv oder negativ für mein Leben? 4) Entscheide ich mich wirklich dafür, so zu handeln?“
Ganz gleich, was Sie tun – jede Ihrer Handlungen verbleibt in Ihren Gedanken und wird Teil Ihres Denkens. Je wichtiger die Handlung, desto größer der Effekt, den sie auf Ihr Denken hat. Diese Tatsache liegt auf der Hand. Den Auswirkungen dessen, was Sie Ihrem Geist hinzufügen, können Sie nicht entkommen. Wenn Sie einen Schwächeren schikanieren, so geht diese Tat in Ihr Denken und Ihren Geist ein. Sie können dem nicht entfliehen. Dasselbe gilt natürlich auch für positive Handlungen. Auch sie bleiben ein Leben lang Teil Ihres Geistes und verhelfen Ihnen zu neuen positiven Gedanken und Taten. Allerdings verblassen sowohl positive als auch negative Gedanken und Vorstellungen nach wenigen Stunden, Tagen oder Monaten, so dass sie sich kaum auf Ihr Karma auswirken.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das Leben stark vom eigenen Handeln beeinflusst wird, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Positive Taten zeitigen positive Folgen, und negative Taten zeitigen negative Folgen. Die Folge entspricht in ihrem Ausmaß nicht unbedingt der Tat. Es ist eher so, als setze man einen Samen in die Erde – der Samen wächst und erzeugt neue Samen. Das hat nichts damit zu tun, dass Gott Sie strafen will oder Sie sich etwa selbst bestrafen wollen. Was Sie tun, bleibt einfach in Ihrem Denken. Daher sollten Sie immer an Ihrem Denken arbeiten.
Es ist eine Tatsache, dass es für Krebs, AIDS und all die anderen vermeintlich unheilbaren Krankheiten durchaus Heilung gibt, aber die meisten Betroffenen sterben dennoch, weil sie sich nicht die Zeit nehmen herauszufinden, welche Heilmittel es tatsächlich gibt. Den Menschen wird beigebracht, dass es richtig ist, Lügen zu glauben, und daher suchen sie nie nach der Wahrheit. Die Welt ist voller Menschen, die schon für fünfzig Dollar töten, und so ist es naiv zu glauben, dass Milliarden von Dollar für die Pharmakonzerne kein Anreiz zu töten sei. Sie verdienen Milliarden mit ihren nutzlosen Medikamenten und Chemikalien, und sie weigern sich, Nahrungsmittel oder natürliche Stoffe als Heilmittel auch nur in Betracht zu ziehen. Ärzte verschreiben in mindestens fünfundneunzig Prozent aller Fälle Medikamente gegen die Leiden ihrer Patienten.
Jeder mit einem Körper sollte einige Bücher über alternative oder ganzheitliche Medizin lesen, damit er eine Vorstellung davon bekommt, was alles machbar ist. Das kann im wahrsten Sinne lebenswichtig sein. Es ist falsch, an die Lügen der Medizin zu glauben, denn das kann tödlich enden. Diese Lügen töten jährlich allein in den USA 970.000 Menschen, die sich auf Medikamente verlassen.
Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass Kindern beigebracht wird, an Lügen zu glauben sei richtig. Das ist die Folge von Weihnachtsmann, Osterhase, Feen, Engeln und überhaupt allen Lügengebilden, die Kindern vermittelt werden und die zu glauben man von ihnen erwartet. Mit zehn Jahren hat das Kind bereits viele hundert Lügen gehört, die es allesamt glauben soll. Kinder aber sind nicht dumm. Sie erkennen eine Lüge, wenn sie eine hören. Aber es wird von ihnen erwartet, dass sie sie glauben. Das macht ihnen das Leben leichter und die Eltern umgänglicher. Daher wächst jeder Mensch mit einer Vielzahl von Lügen auf, die er glaubt, und das kann ihm Fehlschläge oder sogar den Tod einbringen. Was er tun sollte, ist, die Wahrheit herauszufinden.
Vielleicht haben Sie als Kind nicht genug Zuneigung erfahren, oder vielleicht hat ein Betrunkener eine rote Ampel missachtet und ist Ihnen ins Auto gefahren. Vielleicht konnte Ihr Mathelehrer in der vierten Klasse schlecht erklären, oder vielleicht wurden Sie jeden Tag auf dem Weg von der Schule nach Hause von größeren Kindern drangsaliert. Doch anderen die Schuld für all dies zuzuweisen, führt nur dazu, dass Sie die Kontrolle aus der Hand geben. Wenn aber Sie die Verantwortung übernehmen, bleibt auch die Kontrolle bei Ihnen.
Hierbei geht es um richtiges Denken. Wenn die Bremsen Ihres Autos versagen, sollten Sie sich überlegen, wie Sie persönlich von nun an die Bremsen selbst überprüfen können. Natürlich können Sie zusätzlich noch Ihren Mechaniker verklagen, aber trotzdem sollten Sie die Verantwortung übernehmen. Wenn ein Freund Ihnen Geld stiehlt, sollten Sie versuchen herauszufinden, was Sie hätten tun können, um dies zu verhindern. Machen Sie sich bewusst, dass Sie das Steuer in der Hand haben.
Sie können Unfälle vermeiden, wenn Sie wachsam sind. Das ist unmöglich, werden die meisten jetzt sagen, aber es ist eine Tatsache, dass es Menschen gibt, die ihr Leben lang Auto gefahren sind und nicht einmal einen Kratzer am Kotflügel vorzuweisen haben. Haben diese Menschen einfach nur Glück? Nein, sie passen auf. Wenn Ihnen jemand ins Auto fährt, sollten Sie sich eingestehen, dass Sie nicht defensiv genug gefahren sind. Das gilt auch, wenn jemand hinten auf Sie auffährt – Sie hätten auf die Straße hinter sich genauso achten sollen wie auf die Straße vor sich. Zwar besteht die Möglichkeit, dass in bestimmten Situationen ein Unfall nicht zu vermeiden ist, aber das ist sehr selten. Wenn Ihre Bremsen versagen, dann hätten Sie nicht mit maroden Bremsen fahren dürfen.
Das Kind, das einen unfähigen Mathelehrer hat, sollte in der Bibliothek nach einem Buch über Mathematik suchen, einen anderen Lehrer fragen oder seine Eltern um Hilfe bitten. Solange Sie die Schuld jemand anderem zuschieben, können Sie das Problem nicht lösen. Wenn Sie jedoch Verantwortung für sich selbst übernehmen, können Sie auch das Problem lösen. Wenn ein Kind nicht genug geliebt wird, sollte es lernen, sich so zu verhalten, dass es geliebt wird. Es kann seinen Eltern die Schuld geben, aber es kann seine Eltern nicht ändern. Wenn es aber selbst die Schuld auf sich nimmt, kann es etwas unternehmen. Es ist nichts weiter als eine Art, das Leben zu betrachten, eine Denkweise.
Das heißt aber nicht, dass Sie die Schuld für Dinge auf sich nehmen sollen, die andere getan haben. Eine Frau, die vergewaltigt wurde, sollte sich beispielsweise nicht schuldig fühlen, wie so viele es tun. Sie sollte sich aber bewusst machen, dass sie in Zukunft vorsichtiger sein kann. Die Vergangenheit kann nicht geändert werden, und dafür sollte sich niemand schuldig fühlen. Aber lassen Sie sich nicht einreden, dass eine bestimmte Situation nicht hätte vermieden werden können. Mit dem richtigen Maß an Aufmerksamkeit und Vorsicht kann jeder Überfall und jede Vergewaltigung vermieden werden. Es ist falsch, einem Vergewaltigungsopfer einreden zu wollen, dass es die Tat nicht hätte verhindern können. Das ist so, als würde man der Frau sagen, dass sie auch künftig eine Vergewaltigung nicht werde vermeiden können, und das stimmt einfach nicht.
Übernehmen Sie also Verantwortung für sich selbst, und geben Sie Acht. Fragen Sie sich stets: „Wie kann ich darauf achten, dass heute alles gut läuft?“ Wenn Sie sagen: „Meine Frau hat mich heute morgen genervt“ oder „Mein Chef macht mich ganz verrückt“ oder „Mein Sohn ist schuld daran, dass ich zu spät zur Arbeit gekommen bin“ oder sich über eine andere der tausend Kleinigkeiten aufregen, die Ihrer Meinung nach die Schuld anderer ist, dann lassen Sie zu, dass andere Ihr Schicksal bestimmen. Sagen Sie stattdessen: „Ich habe es zugelassen, dass meine Frau mich heute morgen genervt hat“ und „Ich habe einen Fehler gemacht, dadurch meinen Chef gegen mich aufgebracht und dann zugelassen, dass er mich aufbringt“ und „Ich habe es zugelassen, dass mein Sohn so lange die Oberhand behalten hat, bis ich zu spät zur Arbeit gekommen bin; das darf mir nicht noch einmal passieren“. Solange Sie die Verantwortung für eine bestimmte Situation übernehmen, können Sie etwas unternehmen. Wenn Sie aber die Verantwortung auf jemand anderen übertragen, können Sie wenig ändern, denn über diesen anderen haben Sie keine Kontrolle.
Ich brauche Ihre Hilfe. Die Menschen brauchen Ihre Hilfe. Wenn wir den nächsten Schritt gehen und unsere Kinder so erziehen, dass sie eine höhere Intelligenz entwickeln und logisch denken können, dann können wir dadurch das Überleben der Menschheit sicherstellen. Wenn wir diesen Schritt nicht machen, ist das Ende der Menschheit so gut wie sicher. Vermeintlich unheilbare Krankheiten sind heilbar, aber es kann jederzeit geschehen, dass eine Krankheit erschaffen wird, die tatsächlich die gesamte Menschheit auslöscht. Und abgesehen von all den Dingen, mit denen die Menschen drangsaliert werden, steht uns noch die große Naturkatastrophe bevor, die bereits jetzt überfällig ist. In der Geschichte dieses Planeten hat es bereits mehr als fünfzig solcher verheerenden Katastrophen gegeben, die die Menschheit komplett ausgelöscht hätten, wären sie nicht geschehen, als es die Menschen noch gar nicht gab. Die nächste Naturkatastrophe ist längst fällig. Ein großer Asteroid oder Komet könnte die Erde treffen und alles Leben vernichten. Oder ein großer Vulkan könnte sich auftun und alles Leben vernichten, aber aller Voraussicht nach wird es etwas sein, das uns bis dahin gar nicht in den Sinn gekommen ist. Und wenn es keine Naturkatastrophe ist, dann wird der Mensch die Umwelt endgültig zerstören.
Aber selbst wenn keines dieser Dinge eintreten sollte, benötigen die Menschen eine höhere Intelligenz schon deshalb, um sich nicht länger gegenseitig umzubringen. Wir brauchen Menschen, die logisch denken können. Wir brauchen Menschen, die wissen, dass es gefährlich ist, Lügen zu glauben, und die überzeugt davon sind, dass es nicht richtig ist, Lügen zu glauben. Daher bitte ich Sie darum, mir zu helfen, der Menschheit dabei zu helfen, den großen Sprung hinauf auf nie nächste Evolutionsebene zu bewältigen. Das ist keine kleine Sache, sondern wird das wichtigste Ereignis in der Menschheitsgeschichte sein. Warum aber sollte es hier bei uns im Kleinen anfangen und nicht in einem großen Labor? Nun, warum nicht? Derzeit scheinen wir die Einzigen zu sein, denen die Menschheit am Herzen liegt. Die großen Labore gründen sich allesamt auf die Gier nach Geld und Macht; ihnen liegt nichts am Wohle der Menschheit.
Der Schritt hin zu einer höheren Intelligenzebene wird sich allmählich vollziehen. Einige wenige Menschen werden vorangehen. Je mehr Kinder entsprechend erzogen werden, desto mehr Menschen werden nachziehen. Möglicherweise genügt ein knappes Prozent der Weltbevölkerung, um für weltweiten Frieden zu sorgen. Ich habe versucht, einen Namen zu finden, der weder Angst noch Neid, noch Misstrauen schürt. Vielleicht gefällt Ihnen der von mir gewählte Name ja nicht, aber denken Sie daran, dass wir sehr behutsam vorgehen müssen. Ich bin offen für andere Namensvorschläge. Bis auf Weiteres werde ich die neuen Kinder – auch die, deren Erziehung noch nicht abgeschlossen ist – als „Beloved Children“, „Geliebte Kinder“, bezeichnen. Und sie werden zu „Geliebten Menschen“ heranwachsen.
Dabei habe ich nichts mit bedingungsloser oder ewiger Liebe am Hut. Diejenigen, die Liebe gepredigt haben, haben der Menschheit bislang nichts als Tod und Zerstörung beschert.
Die ersten Generationen dieser Kinder werden zweifellos nur wenig bewirken können. Lassen Sie uns also hoffen, dass unsere Generation die Welt so lange vor dem Untergang bewahren kann, bis diese Kinder erwachsen geworden sind. Wir werden den Geliebten Kindern vertrauen müssen. Sie werden die ersten Menschen auf diesem Planeten sein, die dazu erzogen wurden, nicht an Lügen zu glauben, sondern logisch zu denken. Sie werden sich weit jenseits unserer Logik bewegen, aber wir werden trotzdem verstehen können, was sie uns über die Wahrheit zu sagen haben. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie richtig erzogen werden, denn sie werden die Zukunft der Menschen sein. Die Zukunft der Menschheit liegt in ihren Händen.
Ich hoffe, Sie entschließen sich dazu, in irgendeiner Weise mitzuhelfen, und sei Ihr Beitrag auch noch so klein. Wir wollen keineswegs für Furore in der Öffentlichkeit sorgen. Wir müssen sogar klein beginnen: Wir müssen zunächst Eltern davon überzeugen, dass ihre Kinder eine bessere Zukunft haben, wenn ihnen ein höherer IQ sowie logisches Denkvermögen und Wahrheiten zugestanden werden. Einem Kind nur zu einem höheren IQ zu verhelfen und es dennoch Lügen glauben zu lassen, endet in einer Katastrophe. Ich habe einige Hochbegabte, die nach wie vor an Lügen glaubten, kennen gelernt, und ihr Leben verlief nie glücklich. Einer von ihnen ließ sich gegen Krebs behandeln. Die Ärzte wollten ihn operieren. Bald wusste der Patient mehr über die Operation als die Ärzte selbst, und dennoch kaufte er ihnen die Lügen ab. Ein anderer Bekannter von mir zerstörte sein Leben dadurch, dass er ständig log und selbst Lügen glaubte. Damit zerstörte er auch das Leben vieler anderer.
Das Wichtigste ist nicht, dass aus den Kindern Hochbegabte werden; das Wichtigste ist, dass ihnen nichts vorgelogen wird, bis sie zehn sind. Das Wichtigste ist, dass ihnen keine Lügen erzählt werden und dass ihnen bis zum Alter von zehn Jahren nichts als die Wahrheit vermittelt wird, und zwar in einer Sprache, die ihrem jeweiligen Alter angemessen ist. Die Intelligenz eines Kindes lässt sich ganz leicht unterdrücken; sagen Sie ihm einfach, es sei zu jung, um eine Sache zu verstehen. Das nämlich ist immer eine Lüge, aber durch Sie wird das Kind es glauben. Es glaubt die Lüge, entschließt sich, sie als Wahrheit anzuerkennen, weil Sie sie ihm gesagt haben, und so drosselt es selbst seine Intelligenz, bis sie seinen Vorstellungen von sich selbst entspricht. Vielleicht wird es anfangs nicht deutlich, aber über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg wird die Lüge zur Wahrheit, weil das Kind sie glaubt. Sie beschränkt die Intelligenz des Kindes, weil das Kind schlussfolgert und überträgt. Wenn Sie einem Kind beispielsweise erlauben, sein Zimmer zu verlassen, ohne dass es aufgeräumt oder sein Bett gemacht hat, glaubt es schon bald, es sei zu klein oder zu jung, um sich um den Zustand des Zimmers zu kümmern. Das Kind glaubt Lügen; man kann ein Kind tatsächlich dazu bringen.
Wir werden viel Geld benötigen, um Eltern bei der Finanzierung dieser Erziehungsmethode zu unterstützen und um sie dazu zu bewegen, sich für diese Methode zu öffnen. Wir werden Geld für Werbemittel und andere Aspekte des Programms brauchen. Ich habe bereits einen Weg gefunden, um an Geld zu gelangen. Die Sache kommt allmählich ins Rollen, aber ich bin dennoch auf Ihre Hilfe angewiesen. Es gibt viele Arten, sein Leben oder auch seinen Ruhestand zuzubringen, aber nichts ist sinnvoller, als zum Überleben der Menschheit beizutragen. Bedenken Sie auch, dass wir auch zukünftige Leben zumeist auf der Erde verbringen werden, und somit stellen Sie mit Ihrer Hilfe sicher, dass wir einen Ort haben, an den wir zurückkehren können. Wenn die Menschen aussterben, wird uns das versagt bleiben.
Besonders wichtig ist, dass Sie sich in die Gruppe von Menschen einreihen, die ihre Kinder bereits nach dieser neuen Methode erziehen, so dass auch Ihr Kind eines Tages einen IQ von 200 oder mehr besitzt. So würde Ihr Kind zur Zukunft der Erde beitragen; es würde etwas bewirken.
Derzeit stelle ich eine Liste mit Personen zusammen, die auf die eine oder andere Weise helfen wollen. Unser erster Schritt wird sein, das Projekt zu besprechen. Es wird Zeit, an der Zukunft des Menschen und an seiner Geschichte aktiv teilzuhaben. Wenn Sie mich zu diesem Thema kontaktieren möchten, schreiben Sie eine E-Mail an mms1@jimhumble.com. Schreiben Sie ins Betrefffeld „Beloved“, ansonsten kann es passieren, dass die Mail mich nicht erreicht.